Die zuletzt bestehende Modellbahnanlage

1968 darf als Geburtsstunde der HO-/ HOe-Anlage in der zuletzt bekannten Form angesehen werden. Nachbildungen der Bahnhöfe Attnang-Puchheim, Unzmarkt, St-Pölten (nach Umbau: Semmering), St. Pölten Alpenbahnhof und Laubenbachmühle...

waren bestes Beispiel für fachkundigen Modellbau.


1975, im Jahr der Fertigstellung der Spur S-Anlage, wurde diese Anlage abgebrochen.
Diese Gruppe löste sich im Rahmen des MEG Wien-Süd auf.  
Ab 1977 wurde auch am Bau einer Straßenbahn- u. Stadtbahnanlage nach Wiener Vorbild gearbeitet.
 

Die Anlage, welche zuletzt die größte Modellbahnanlage Österreichs darstellte, bestach vor allem durch eine Vielzahl an Eigenbauten - von selbstgefertigten Gleisanlagen über Gebäudemodelle, bis hin zum Fahrleitungsbau nach exaktem ÖBB-Vorbild.

Großer Wert wurde und wird auf den Fahrzeugbau gelegt. Neben dem Supern von Industriemodellen hat auch der Eigenbau einen großen Stellenwert - sowohl bei Lokomotiven als auch bei Wagenmodellen.
1012, 1822, 1041 und 1061 sind nur einige Highlights der im Club entstandenen Modelle, lange bevor die Modellbahnindustrie ebensolche Lokomotiven produzierte.
 


Auch bei der Bildung von Zügen wird höchster Wert auf ein vorbildgerechtes Aussehen gelegt, wobei auf der Anlage die Epochen III bis VI (Zeitraum ab 1945 bis zur Gegenwart) im gemischten Betrieb dargestellt werden sollen.

Natürlich hat eine Anlage in dieser Größenordnung auch spezielle Anforderungen an die dort eingesetzten Fahrzeuge gestellt. Neben strenger Einhaltung der Normen, waren und sind alle Lokomotiven ohne Haftreifen unterwegs und sind auch in der Höchstgeschwindigkeit angepasst. Trotz filigranster Fahrleitung ist ein „Bügel-Hoch-Betrieb“ möglich, verlangt aber auch hier, Anpassungsarbeiten beim Anpressdruck der Stromabnehmer.
Die Anlage wurde analog betrieben. Auch eine neue Anlage soll, nach derzeitigem Planungsstand, in herkömmlicher Technik entstehen.